Alle unsere Tische verlassen die Werkstatt mit einer Oberfläche auf Basis von Naturöl. Das ist eine bewusste Entscheidung, und sie verdient eine Erklärung – denn sie bestimmt, wie Sie die nächsten 20 Jahre mit dem Tisch leben.
Der Unterschied, kurz gefasst
Lack bildet einen Kunststofffilm über dem Holz. Er schützt gut, aber ein Kratzer bleibt: Reparieren lässt er sich nicht stellenweise, die ganze Platte muss neu geschliffen werden. Öl dringt in die Faser ein und nährt sie von innen. Die Oberfläche bleibt Holz und fühlt sich nicht nach Kunststoff an, und ein Kratzer lässt sich an Ort und Stelle beheben – mit etwas Öl und einem Tuch.
Die tägliche Pflege
Ein weiches, leicht feuchtes Tuch. Mehr nicht. Keine aggressiven Reinigungsmittel, keine Scheuerschwämme, kein Alkohol. Verschüttetes wischen Sie auf, sobald Sie es sehen – nicht, weil die Platte sofort Schaden nähme, sondern weil es so einfacher ist.
Die jährliche Auffrischung
Einmal im Jahr, meist im Herbst: sehr leicht mit einem feinen Schleifvlies anschleifen, Staub abwischen, mit einem Tuch eine dünne Schicht Öl auftragen, 20 Minuten einziehen lassen und den Überschuss abnehmen. Das dauert weniger lang als ein Frühjahrsputz, und die Platte sieht aus wie neu. Öl und Anleitung erhalten Sie bei der Lieferung.
Was tun bei einem Fleck
Öl- oder Weinfleck: die Stelle sehr leicht anschleifen, ölen, fertig. Glasrand: verschwindet meist schon mit Öl allein. Tiefer Kratzer: dasselbe Vorgehen, mit einem zusätzlichen Schleifschritt.